Selbstsorge bei Demenz. Alltag – Würde – Spiritualität. 3. Kongress Kulturwissenschaftliche Altersforschung.

Aktuelles

Angesichts der Entwicklungen im Zusammenhang mit COVID-19 kann der Kongress «Selbstsorge bei Demenz. Alltag – Würde – Spiritualität» leider nicht am 7. und 8. Mai 2020 stattfinden. Die Veranstaltung wird auf den 27. und 28. Mai 2021 verschoben. Die thematische Ausrichtung (siehe unten) bleibt unverändert. Informationen zum Veranstaltungsort, zum Programm und zu Anmeldungsmöglichkeiten werden auf dieser Seite verfügbar gemacht, sobald die notwendigen organisatorischen Vorbereitungen abgeschlossen sind.

Thematik

Der Kongress stellt die Lebensgestaltung von Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt: Wie tragen die Betroffenen um sich selbst und andere Sorge? Rahmengebend ist dabei der akteurs- und alltagszentrierte Ansatz der kulturwissenschaftlichen Altersforschung. Rahmengebend ist weiter das Forschungs- und Praxisfeld der Spiritual Care. Die 22 Referate des Kongresses konzentrieren sich vor diesem Hintergrund auf vier verschiedene Themenbereiche:

 

1. Perspektivische Rahmungen und Alltagspraktiken

2. Selbstvertretung und Selbsthilfe

3. Die Bedeutung von Sprache, Erzählung und Spiritualität

4. Die Rolle des Umfeldes

 

In ethisch-kritischer Absicht zielt der Kongress darauf, gesellschaftliche Hindernisse für ein selbstbestimmtes Leben mit Demenz zu erfassen. Ebenso geht es darum, Merkmale einer Kultur der Sorge auszumachen, in der das Selbstsorgehandeln von Menschen mit Demenz (an-)erkannt und – auf nicht-bevormundende Weise – unterstützt wird.

 

Eine ausführliche Inhaltsbeschreibung (Abstract) können Sie über den nachfolgenden Link laden:

Inhaltsbeschreibung (Abstract) (PDF, 53 KB)

 

Veranstalter

Universität Zürich

Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen

Professur für Spiritual Care der Theologischen Fakultät

Kontakt

E-Mail: altersforschung@isek.uzh.ch

Telefon: +41 44 634 58 65